John Travolta: Tragödie um toten Sohn geht weiter

Auch nach 18 Monaten ist die Tragödie um den Tod des Sohnes von Hollywoodstar John Travolta (56) noch immer nicht eindeutig aufgeklärt. Insbesondere nicht für die beteiligten Sanitäter. Einer von ihnen, Tarino Lightbourne (48), packte nun in einem dreistündigen Interview mit der “Daily Mail” aus. Und das, nachdem Travolta eine Klage gegen ihn wegen Erpressung fallen ließ. Travolta hatte dem Angeklagten vorgeworfen, von ihm 25 Millionen Dollar verlangt zu haben, damit Informationen über die Umstände des Todes von Travoltas Sohn Jett nicht an die Öffentlichkeit gerieten.

Lightbourne berichtete, er könne nicht länger schweigen und erklärte: “Natürlich tut es mir für John Travolta sehr leid, dass er seinen Sohn verloren hat, ich bin immer ein großer Fan von ihm gewesen. Ich habe kein Hühnchen mit ihm zu rupfen, aber ich bin das wahre Opfer, nicht John Travolta. Ich wurde wie ein gemeiner Verbrecher vorgeführt und ins Gefängnis geworfen und habe meinen Job verloren.”

Laut den Angaben von Travoltas Hausangestelltem hatter der 16-jährige einen Anfall, bei dem er mit dem Kopf aufgeschlagen sei. Es habe 15 Minuten gedauert, bis der Rettungsdienst eintraf. Lightbourne beschreibt jedoch, dass beim Eintreffen von ihm und seinen Kollegen, die Pupillen des Jungen weit offen waren und sich trockenes Blut an verschiedenen Stellen des Kopfes befand. Zudem befand sich der Körper bereits in der Totenstarre, was im Regelfall erst nach drei Stunden eintritt. Der Junge war also nicht erst seit 15 Minuten, sondern schon wesentlich länger tot.

Eine gründliche Untersuchung des Gerichtsmediziners soll nicht, wie üblich, stattgefunden haben. Auch dies ist ein sehr seltsames Detail im traurigen Fall Jett Travolta. Ob weiter Untersuchungen folgen ist fraglich.


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