Skandalbuch erschüttert spanisches Königshaus
Ein soeben erschienenes Buch über Kronprinzessin Letizia (37) empört die Spanier, sowie deren Königshaus. Das Buch handelt von Letizias Leben vor ihrer Zeit als Kronprinzessin. Ihr Leben wird in’s kleinste Detail zerrupft, es geht um heimliche Liebschaften. Ihre Ehe mit ihrem Ex-Lehrer Alonso Guerrero, die bittere Scheidung, ihre ablehnende Haltung gegenüber Kirche und Monarchie, die Depressionserkrankungen in ihrer Familie. Sogar ihr angeblicher Haschisch-Knosum wird thematisiert. Der schwerwiegendste Vorwurf im Buch: Letizia soll 1996 in Mexiko ein Baby abgetrieben haben. Eine Behauptung, die nicht belegt ist, aber im katholischen Spanien gleichbedeutend mit Rufmord ist.
Der Autor, Isidre Cunill Sanz (54), behauptet, dass sein Buch auf Dossiers des spanischen Geheimdienstes CNI basiert. Sowohl das Königshaus, als auch der CNI bestreiten die Existenz eines solchen Dossiers. Derzeit ist dieser Skandal natürlich Hauptthema in der spanischen Presse. Ein Image-Desaster für das Königshaus. Besonders in konservativen Kreisen. Offizielle Stellungnahmen gibt es noch nicht.