Arnold Schwarzenegger über seine Mutter: “Sie hat tatsächlich geglaubt, ich sei schwul.”
Der ehemalige Bodybuilder und Action- Held Arnold Schwarzenegger (63) ist gerade dabei, eine Autobiographie zu schreiben. Er erinnert sich daran, dass seine Mutter Angst hatte, er könne schwul sein.
Schon als kleiner Junge interessierte sich Arnold Schwarzenegger für Bodybuilding und deshalb hingen viele Poster von knackigen Männern in seinem Zimmer. Seine Mutter Aurelia war sehr besorgt um ihn und rief deshalb den Hausarzt. “Als Bub war mein Zimmer mit Fotos von Bodybuildern vollgepflastert. Nackte, eingeölte männliche Körper. Das hat die Mutti so besorgt gestimmt, dass sie eines Tages unseren Hausarzt gebeten hat, sich das anzuschauen. ‘Andere Buben hängen Bilder von Frauen auf, und meiner tut das!’ Sie hat tatsächlich geglaubt, ich sei schwul. Ist ja nichts Schlimmes, für sie war’s damals jedoch unvorstellbar. Aber der Arzt, ein weiser Mann, hat sie beruhigt. Jeder habe Idole, andere würden Bilder von den Beatles aufhängen, das seien ja auch Männer”, erzählte der 63- Jährige der österreichischen Kronenzeitung.
Im Interview sprach Arnold Schwarzenegger auch über seine Zeit als Gouverneur. Er verzichtete in den sechs Jahren auf sein Gehalt und finanzierte alles selbst. “Ganz sicher 35 Millionen Dollar meines Privatkapitals. Eigentlich sind das 70 verdiente Millionen, weil ich ja 50 Prozent Steuern zahle. Dann hätte ich ganz sicher jedes Jahr einen Film machen können. Dadurch habe ich – jetzt sind die Gagen in Hollywood ja nicht mehr so hoch – an die 140 Millionen Dollar verloren. Insgesamt sind das wohl mehr als 200 Millionen Dollar. Aber es tut mir nicht leid, die Sache war es mehr als wert. Viel schlimmer ist der Schaden, den meine Gouverneurszeit innerhalb der Familie angerichtet hat. Da gilt es jetzt sehr viel zu reparieren”, so der Star.