Talkmasterin Oprah Winfrey wollte sich umbringen

Die bekannteste Moderatorin im US- Fernsehen Oprah Winfrey (56) sprach in einem Interview mit Piers Morgan für CNN über ein dunkles Kapitel in ihrem Leben. Als sie mit 14 Jahren erfuhr, dass sie schwanger sei, wollte sie sich aus Angst vor ihrem Vater das Leben nehmen.

“Die Schwangerschaft resultierte aus schlechten Entscheidungen, keine Grenzen zu haben und sexuellem Missbrauch, als ich 9, 10, 11, 12 und 13 war. Ich hatte keine Verbindung zu diesem Baby. Ich habe nichts als Erleichterung gespürt, denn ich wollte mich umbringen, bevor das Baby zur Welt gekommen wäre. Ich habe dumme Sachen gemacht, wie Reinigungsmittel trinken, aber es war eher ein Schrei nach Hilfe”, gestand die beliebte Moderatorin.

Im Interview stellte Oprah Winfrey klar, dass sie auf keinen Fall weinen werde. Doch als Piers Morgan sie auf  den verstorbenen Menschenrechtler Martin Luther King ansprach, musste sie mit den Tränen kämpfen. Sie sagte, dass er einen großen Einfluss auf sie hatte und erklärte: “Nun bringen Sie mich zum Weinen. Darüber könnte ich weinen. Ich würde, denn ich halte ihn in Verehrung. Und ich weiß, dass ich nicht hier wäre. Dieses Leben, dieser Traum, den ich lebe, wäre nicht möglich gewesen, wenn er nicht so gewesen wäre, wie er war.”

Die 56- Jährige sprach auch über ihre Beziehung zu Stedman Graham, mit dem sie seit 25 Jahren liiert ist. Doch heiraten käme für sie trotzdem nicht in Frage. “Ich gehöre nicht zu der Sorte, die heiratet. Ich bin da anders, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht verheiratet geblieben wäre, denn es braucht schon jemand Besonderes, der damit (dem Leben im Rampenlicht) zurechtkommen müsste”, erklärte sie.


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