Lindsay Lohan lernt nicht aus Fehlern

Lindsay Lohan
Die zwei Gesichter der Lindsay Lohan
Lindsay Lohan polarisiert wie kaum eine im Showgeschäft. Man kennt sie als Schauspielerin, Model und Sängerin. Wirklich bekannt wurde sie aber durch Skandale.
Die einen kennen Lindsay Lohan als Schauspielerin. Ist sie ja auch, denn bereits mit drei Jahren steht sie vor der Kamera, hat bis heute etwa 60 Werbespots gedreht. Das erste Titel-Bild gelingt ihr mit 17 Jahren auf dem Cover der Vanity Fair. Ihr Kino-Leinwand-Debüt gab sie in “Ein Zwilling kommt selten allein”, der Verfilmung des Erich-Kästner-Buches “Das doppelte Lottchen”. Es folgten Filme wie “Life Size” und “Get a Clue”, die im Disney Channel ausgestrahlt wurden. Der Durchbruch gelingt ihr 2003 im Disney-Film “Freaky Friday”. Aber nicht nur High-School-Komödien haben es der 23-Jährigen angetan. In “I Know You Killed Me” versucht sich Lindsay Lohan als Stripperin. Ob es an ihrer Figur liegt, dass der Film total floppte? 2005 spekulierten alle über die enorme Gewichtsabnahme. Kurz darauf gestand sie zwar ihre Bulimie, widerrief die Aussage aber auch umgehend wieder. Lindsay Lohan kann auch singen, das hat sie zumindest schon mehrfach unter Beweis gestellt. Mit dem ersten Album “Speak” kommt sie auf Anhieb in die Top Ten der Charts.
Lindsay Lohan überschreitet Grenzen
Die meisten verbinden mit ihrem Namen aber eine Aneinanderreihung von Skandalen. Wenn irgendwo eine Autotür geht und sie aussteigt, kann man Wetten eingehen, was für ein oder ob Lindsay Lohan überhaupt ein Höschen drunter trägt. Das sorgt natürlich für eine Menge Aufsehen, aber schlechte Publicity ist eben auch Werbung. Und wenn Lindsay Lohan mal wieder total versackt und betrunken aus einem Club getragen wird, dann kriegt das auch jeder mit, weil sie auch kein Geheimnis um ihre Drogen- und Alkoholprobleme macht. Die Einweisung in die Entzugsklinik war die logische Folge. 2007 wird Lindsay Lohan zum ersten Mal wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet. Die Polizei fand in dem Auto zudem illegale Substanzen. Eine weitere Alkoholfahrt, keine zwei Monate später, führte dann zu einer Zahlung von 25.000 US-Dollar, einem Tag Strafvollzug, Sozialarbeit und drei Tagen im Leichenschauhaus. Gebracht hat es offensichtlich nichts; noch im gleichen Jahr wird sie wieder alkoholisiert aus dem Verkehr gezogen. Zu einer langen Haftstrafe kam es allerdings wieder nicht. Da das Gefängnis überbelegt war, endete ihr Aufenthalt nach gerade einmal 84 Minuten.